Fördermitgliedschaft im Bundesverband Fuhrparkmanagement

Wir sind offizielles Fördermitglied des Bundesverband Fuhrparkmanagement, dem größten deutschen Verband für Fuhrpark und Mobilitätsmanagement. Wir sind gespannt darauf, uns in die Verbandsarbeit einzubringen und schauen voller Vorfreude in eine gemeinsame Zukunft.
23. April 2020

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Paul Becht

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Mehr als Fuhrparkmanagement

Vom Fuhrparkleiter zum Mobilitätsmanager – nur ein neuer Deckmantel für altbekannte Tätigkeiten? Die Aufgabenbereiche von FuhrparkleiterInnen umfassen tatsächlich ein immer breiteres Spektrum. Mobilität im Unternehmen? Das sind nicht nur Dienstwagen, sondern auch Leasing-Angebote für E-Bikes, Bahncards für MitarbeiterInnen und die Instandhaltung schwerer Maschinen. Neue Lösungen und Ideen erfordern Aufklärung und den Austausch mit Gleichgesinnten. Weil hinter dem Begriff Fuhrpark heute wesentlich mehr steckt, als das ungeschulte Auge vermuten lässt, gibt es den Bundesverband Fuhrparkmanagement.

Der Bundesverband Fuhrparkmanagement

Wenn MitarbeiterInnen mit Fahrzeugen des Unternehmens mobil gemacht werden, fallen eine Vielzahl von Aufgaben an. Leasingverträge, Werkstatttermine, Zuteilungen und Schlüsselausgaben: Alles läuft beim Fuhrparkmanagement zusammen. Ein Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Einhaltung der Halterpflichten. Um die FahrerInnen und andere Verkehrsteilnehmer nicht zu gefährden, kümmert sich das Fuhrparkmanagement um Abläufe und Routinen zur Vermeidung vor Gefahren.

Doch auch die Unternehmensleitung wird durch ein umsichtiges Fuhrparkmanagement abgesichert. Denn die praktisch orientierte Arbeit ist dicht verstrickt in ein Geflecht aus rechtlichen Bestimmungen. Vor allem durch Übertragung der Halterhaftung bildet die Fuhrparkleitung ein Bollwerk gegen unabsichtliche Ordnungswidrigkeiten und Gesetzesverstöße, die ansonsten fatale Folgen für die Unternehmensleitung haben können.

Wir verbinden Fuhrparkmanager durch ein kontinuierlich funktionierendes Netzwerk und fördern deren Qualifizierung.

– Marc-Oliver Prinzing, Vorstandsvorsitzender Bundesverband Fuhrparkmanagment

Somit balanciert die Fuhrparkleitung verschiedene Ansprüche aus: Auf der einen Seite steht der wirtschaftliche Nutzen für das Unternehmen, auf der anderen Seite die rechtlichen Ansprüche zur Vermeidung von Gefahren. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass die Meinung und Erfahrung der Branche bei Industrie und Politik Gehör findet. Der Bundesverband Fuhrparkmanagement bündelt die Stimmen der FuhrparkmanagerInnen; er setzt sich für ihre Belange ein und vertritt ihre Interessen nach außen.

Mitglieder profitieren vom gebündelten Know-How

Darüber hinaus bietet der Bundesverband seinen Mitgliedern eine Vielzahl wertvoller Leistungen. Neben Informationen zur Einführung in das Fuhrparkmanagement und Angebote zur rechtlichen Beratung machen die Vielzahl an Seminaren, Workshops und Fortbildungen den Bundesverband Fuhrparkmanagement zu einer wichtigen Informationsquelle für FuhrparkleiterInnen.

Das Leistungsspektrum des Verbands umfasst unter anderem:

  • Exklusiver Zugriff auf Informationsmaterial
  • Vergünstigte Beratung bezüglich Unfallverhütungsvorschriften
  • Zertifizierung zum nachhaltigen Fuhrpark
  • Kostenlose Beratungen und Check-Ups des Fuhrparks
  • Fuhrparkspezifische Steuerauskünfte
  • Fuhrparkspezifische Rechtsauskünfte
  • Arbeitsmedizinische Auskünfte
  • Workshops und Seminare
  • Webinare durch Verbandsmitglieder
  • Empfehlungen externer Veranstaltungen

Verband aus allen Branchen mit hoher Reichweite

Der Bundesverband Fuhrparkmanagement führt seit 2010 Mitglieder aus verschiedensten Branchen zusammen. Als Zusammenschluss von mittlerweile über 500 Mitgliedern vertritt der Verband heute eine Vielzahl von Unternehmen. Angefangen vom Handwerksbetrieb mit fünf Dienstwagen – bis hin zu Großunternehmen mit 30 000 Fahrzeugen.

Durch regionale Gruppen und überregionale Veranstaltungen bietet der Bundesverband seinen Mitgliedern die Möglichkeit, sich untereinander zu vernetzen und Erfahrungen auszutauschen. Egal ob sie einen Fuhrpark mit E-Fahrzeugen leiten, ein europaweit-agierendes Unternehmen mobil machen oder Ihre Fahrer mit Blaulicht und Sirene unterwegs sind – im Bundesverband Fuhrparkmanagement finden Sie den Dialog mit Gleichgesinnten.

Neben dem Austausch zwischen FuhrparkmanagerInnen, können Sie ebenfalls auf die Erfahrung kompetenter Unterstützer der Branche zurückgreifen. Unsere Entwickler und Fuhrparkexperten von DriversCheck bringen kreative Ideen zur Organisation von Arbeitsabläufen mit in den Verband. Viele der Verbandsmitglieder zählen bereits jetzt auf unsere elektronische Führerscheinkontrolle. Mit unserem Wissen um die Herausforderungen der Halterhaftung freuen wir uns, einem weiten Netzwerk von Unternehmen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Auf eine gute Zusammenarbeit – und die nächsten zehn Jahre

In diesem Jahr feiert der Bundesverband Fuhrparkmanagement sein Jubiläum zum 10-jährigen Bestehen. Auch wir werden – insofern es die Corona Situation zulässt – vor Ort sein und freuen uns darauf, mit unseren Partnern im Verband anzustoßen: auf eine produktive Zusammenarbeit – und auf die Zukunft. Mit dieser Partnerschaft stehen wir zu unserer Verantwortung, die Entwicklung der Branche aktiv mitzugestalten und die Belange von FuhrparkleiterInnen verschiedener Unternehmen zusammenzuführen.

Das wird bei der Prüfung auf Betriebssicherheit geprüft

Steht mit der Fahrzeugprüfung nach UVV auch die Hauptuntersuchung des Fahrzeugs auf dem Programm, wird bei der Fahrzeugprüfung lediglich die Arbeitssicherheit überprüft. Ist die Hauptuntersuchung allerdings erst im nächsten Jahr fällig, wird das Fahrzeug bei der UVV-Prüfung auf Verkehrs- und Arbeitssicherheit geprüft.

Info

Das wird im Rahmen der Arbeitssicherheit geprüft:

  • Befestigung Sitzplätze (oder bei Spezialfahrzeugen Liegeplätze)
  • Trittflächen, Stufen, Haltegriffe
  • Schalter und andere Betätigungseinrichtungen
  • Sicherung gegen unbefugte Nutzung (Schlösser)
  • Ladungssicherung
  • Bewegliche Fahrzeugteile (Türen, Motoraube, Kofferraum)
  • Vorhandene Warnkleidung
  • Ersatzradunterbringung
  • Vorhandensein der Betriebsanleitung des Herstellers
  • Befestigung der Einbauten, wie Navigationsgerät
Info

Das wird im Rahmen der Verkehrssicherheit geprüft:

  • Befestigung Sitzplätze (oder bei Spezialfahrzeugen Liegeplätze)
  • Trittflächen, Stufen, Haltegriffe
  • Schalter und andere Betätigungseinrichtungen
  • Sicherung gegen unbefugte Nutzung (Schlösser)
  • Ladungssicherung
  • Bewegliche Fahrzeugteile (Türen, Motoraube, Kofferraum)
  • Vorhandene Warnkleidung
  • Ersatzradunterbringung
  • Vorhandensein der Betriebsanleitung des Herstellers
  • Befestigung der Einbauten, wie Navigationsgerät

Ein Blick auf das Fahrzeug im Vorfeld kann sich durchaus lohnen, damit offensichtliche Mängel (z.B. fehlende Warnkleidung oder Betriebsanleitung) schon vor der Prüfung beseitigt werden können. Dadurch lässt sich der Erhalt der UVV-Prüfplakette ohne Mängelschein erhöhen.

Die drei Säulen der Fahrzeugprüfung

Ohnehin gehört die Sichtprüfung fest zur Arbeitssicherheit im Fuhrpark. Artikel 36 der DGUV Vorschrift 70 nimmt FahrerInnen in die Pflicht, ein Firmenfahrzeug vor Fahrtantritt auf die Funktionstüchtigkeit zu überprüfen. Mängel und Schäden, welche während der Nutzung entstanden sind, müssen ebenfalls dokumentiert und an Halter sowie nachfolgende FahrerInnen weitergegeben werden.

Die Arbeitssicherheit der Fahrzeuge steht somit grundsätzlich auf drei Säulen: der zweijährlichen Hauptuntersuchung, der jährlichen UVV-Prüfung sowie der täglichen Prüfung vor Fahrtantritt durch die FahrerInnen. Weil keine dieser Säulen die anderen mit einschließen oder ersetzen kann, gilt es, den Überblick zu behalten und alle Kontrollen sorgfältig zu organisieren.

Digitale Lösungen erleichtern die Organisation der Fahrzeugprüfung

Mit dem Erweiterungs-Modul “UVV Fahrzeugprüfung” bietet DriversCheck Fuhrparkverantwortlichen eine praktische und rechtssichere Lösung, um den Ansprüchen der Halterverantwortung gerecht zu werden.

Die Software sichert Sie sich nicht nur rechtlich ab, sondern erleichtert Ihnen ebenfalls den Arbeitsalltag. Durch reduzierte Organisations- und Kommunikationsprozesse sparen Sie Arbeitszeit – und damit Kosten.

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Paul Becht

Paul Becht

Teamleiter & Manager Marketing
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