Siegelaufbringung am Führerschein: So sicher ist die Kontrolle

Die Siegelaufbringung am Führerschein wirft viele Fragen auf. Wir klären, warum die Siegelkontrolle der Führerscheine rechtlich unbedenklich ist und wie das Siegel aufgebracht werden sollte.
2. September 2020

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Paul Becht

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Auf einen Blick

Wie funktioniert die Siegelkontrolle des Führerscheins?

Die Siegelkontrolle ist eine schnelle und sichere Methode der elektronischen Führerscheinkontrolle. Auf dem Führerschein wird hierfür ein kleiner QR-Code angebracht, welcher über die DriversCheck-App gescannt werden kann. Innerhalb von wenigen Sekunden wird die Führerscheinkontrolle über die individuelle Zuordnung des Führerscheins bestätigt.

Wann ist die Siegelkontrolle des Führerscheins sinnvoll?

Bei DriversCheck dient die Siegelkontrolle der Ergänzung der optischen Abtastung der Führerscheine. Da alte Papierführerscheine oder Dokumente aus dem Ausland nicht immer reguläre Sicherheitsmerkmale aufweisen, ist die Siegelkontrolle die effizienteste Methode, um den Führerschein rechtssicher und schnell zu kontrollieren.

Ist die Siegelkontrolle sicher?

Die Siegelkontrolle ist sowohl rechts- als auch fälschungssicher. Der QR-Code des Siegels ist kopiergeschützt und kann somit nicht im Falle des Führerscheinentzugs ersetzt werden. Damit es ebenfalls nicht unabhängig vom Führerschein gescannt werden kann, wird das Siegel beim Entfernen des Aufklebers unweigerlich zerstört.

Text

Die Siegelkontrolle der Führerscheine

Um den Führerschein der MitarbeiterInnen des Unternehmens zu kontrollieren, bietet sich die elektronische Führerscheinkontrolle an. Doch verschiedene Systeme erfüllen unterschiedliche Ansprüche und ein Vergleich der Technologien legt Vor- und Nachteile offen: Die derzeit beste Lösung am Markt bildet die Kombination aus optischer Abtastung und Siegelkontrolle des Führerscheins.

Im Rahmen eines solchen Systems übernimmt die Smartphone App DriversCheck die Rolle des Kontrolleurs und erkennt zunächst anhand der Hologramme die Echtheit des Führerscheins. Der Vorteil liegt auf der Hand: Die smarte App kann ohne das Beisein der Fuhrparkleitung die wichtige Routineaufgabe unternehmen. Zusätzlich entfallt die aufwendige händische Dokumentation, während die Menge der gespeicherten Informationen reduziert wird. Dadurch wird das Fuhrparkmanagement entlastet und versteckte Kosten der manuellen Führerscheinkontrolle werden reduziert.

Für Führerscheine ohne integrierte Sicherheitsmerkmale (wie zum Beispiel ausländischen Dokumenten oder den alten Papierführerscheinen) benötigt das System jedoch eine passende Ergänzung: die Siegelkontrolle. Wie die optische Abtastung ermöglicht sie die orts- und zeitunabhängige Kontrolle der Führerscheine – und erfüllt die rechtlichen Anforderungen gleichermaßen. Die Fuhrparkleitung muss bei der Erstkontrolle lediglich ein Siegel auf dem Führerschein anbringen, welches anschließend über die Smartphone-App erfasst werden kann.

Ist die Siegelkontrolle rechtlich unbedenklich?

Hinter der Methode steckt ein einfaches Prinzip. Wird der Führerschein eingezogen, ist auch der Zugriff auf das Siegel nicht mehr möglich. Denn verschiedene Mechanismen verhindern die Fälschung des Siegels und sichern das System gegen Betrugsversuche. Zunächst sind die DriversCheck Siegel kopiergeschützt. Diese Eigenschaft verhindert, dass MitarbeiterInnen das Siegel mit einem herkömmlichen Kopierer vervielfältigen. Auch ein Umkleben des Siegels ist ausgeschlossen, denn die verschiedenen Sollbruchstellen garantieren, dass es beim Entfernen zerstört wird.

Dank dieser Schutzmechanismen hat sich das DriversCheck Siegel als rechtssichere Lösung in zahlreichen Fuhrparks etabliert. Schließlich ist die Pflicht der Führerscheinkontrolle für die Fahrzeughalter vor allem von rechtlicher Bedeutung. Grundlage bildet Paragraf 21 des Straßenverkehrsgesetzes. Aus diesem geht hervor, dass der Fahrzeughalter bei der Kontrolle nicht fahrlässig handeln darf. Fahrlässigkeit ist zumeist dann gegeben, wenn die Sorgfaltspflicht bei der Kontrolle vernachlässigt wurde.

Mit dem Einsatz der Siegelkontrolle ist sichergestellt, dass der Fahrzeughalter seiner Kontrollpflicht sorgsam nachkommt. Wichtig ist hierfür lediglich, dass die Fuhrparkleitung bei der Erstkontrolle eigenständig das Siegel auf dem Führerschein der MitarbeiterInnen anbringt. Hierdurch kann sie initial sicherstellen, dass nicht von vorneherein Möglichkeiten zur Fälschung gegeben werden.

Ist die Aufbringung von Siegeln am Führerschein erlaubt?

Oft nachgefragt und schnell beantwortet ist die Frage, ob die Anbringung des Siegels am Führerschein überhaupt erlaubt sei: Ja, die Siegelaufbringung ist bedenkenlos möglich. Um diese Frage abschließend zu klären, haben wir Kontakt zu den verantwortlichen Behörden aufgenommen. Selbst das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung hält die Anbringung eines Siegels für bedenkenlos.

In einem Antwortschreiben auf unsere Anfrage teilten uns die zuständigen Beamten mit, dass ein Siegel die Gültigkeit des Dokuments nicht verändere, sofern es keine wichtigen Informationen verdeckt. Da die Prüfsiegel von DriversCheck relativ klein sind und somit problemlos an einigen Stellen des Führerscheins Platz finden, ist die Siegelaufbringung kein Problem, sondern eine bedenkenlose Ergänzung der Kontrolle mittels optischer Abtastung.

Info

Wie bringe ich ein Siegel auf meinen Führerschein auf?

Das DriversCheck Siegel kann überall angebracht werden, wo keine wichtigen Informationen verdeckt werden. Beim alten Papierführerschein bietet sich die freie Fläche auf der rechten Seite des Führerscheins an. Das Aufkleben auf der Innenseite bietet zudem den Vorteil, dass das Siegel besser gegen Abrieb und Verschmutzung geschützt ist.

Alter Papierführerschein

Eine Siegelaufbringung auf dem deutschen EU-Kartenführerschein ist ebenfalls möglich. Dabei gelten dieselben Voraussetzungen wie für den Papierführerschein. Damit keine relevanten Informationen verdeckt werden, empfehlen wir die Siegelaufbringung auf der Führerscheinrückseite oberhalb der Sicherheitshologramme.

Führerschein

Info

Siegelaufbringung in 3 Schritten

1. Reinigung: Die Klebefläche muss sauber, trocken, staub- und fettfrei sein.

2. Platzierung: Wählen Sie je nach Art des Führerscheins, die von uns beschriebene Fläche für die Aufbringung. Achten Sie darauf, dass keine wichtigen Informationen verdeckt werden.

3. Aufbringung: Setzen Sie das Siegel auf und streichen Sie langsam vom Siegelinneren nach außen. Damit die Erkennung nicht beeinträchtig wird, sollten keine eingeschlossenen Luftblasen zurückbleiben. Nach der Aufbringung dauert es bis zu 24 Stunden, bis die Kleber seine volle Wirkung entfaltet. Danach kann das Siegel nicht mehr ohne Beschädigung entfernt werden.

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Paul Becht

Paul Becht

Teamleiter & Manager Marketing
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