Nils Heininger

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Freier Redakteur
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Führerscheinkontrolle: Software und Methoden im Vergleich

Für die Gestaltung der elektronischen Führerscheinkontrolle bieten sich viele verschiedene Kontrollmethoden an. Die Anforderungen an die Software sind rechtlicher und praktischer Natur. In diesem Beitrag lernen sie die Unterschiede der Kontrollmethoden kennen - sowie die beste Lösung für Ihren Fuhrpark.
20. Januar 2022

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Nils Heininger

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Auf einen Blick

Was zeichnet eine gute elektronische Führerscheinkontrolle aus?

Die elektronische Führerscheinkontrolle erleichtert die rechtlich vorgeschriebene, halbjährliche Führerscheinkontrolle im Unternehmens-Fuhrpark. Die entsprechende Kontrollmethode muss in erster Linie rechtlich sicher sein, um die Fuhrparkleitung vor juristischen Folgen zu schützen. Desweiteren sollte sie den Aufwand bei FahrerInnen und KontrolleurInnen minimieren.

Sind die Daten bei der elektronischen Führerscheinkontrolle sicher?

Für die elektronische Führerscheinkontrolle gibt es unterschiedliche Methoden. Diese reichen von digitalen Kontrollen mittels Bild- und Videodaten über wesentlich komfortablere Angebote per Siegelkontrolle bis hin zur optischen Abtastung der Sicherheitsmerkmale per Smartphonekamera.

Welche Methoden bietet DriversCheck?

Die Siegelkontrolle des Führerscheins kann hinsichtlich der rechtlichen Ansprüche und des Datenschutzes bei der elektronischen Führerscheinkontrolle punkten. Noch besser ist jedoch die optische Abtastung der Sicherheitsmerkmale. Hierzu sind keine Anbringung eines Siegels und keine Kontrollstation nötig. Lediglich ein Smartphone mit Kamera.

Text

Hohe Ansprüche an die Führerscheinkontrolle

Eine kompakte App, die hohe Standards erfüllt – so sollte die elektronische Führerscheinkontrolle im Idealfall aussehen. Um FuhrparkmanagerInnen und FahrerInnen bei der halbjährlichen Kontrolle der Fahrerlaubnis so weit wie möglich zu entlasten, stellen verschiedene Anbieter unterschiedliche Kontrollmethoden zur Verfügung.

Obwohl viele dieser Methoden dasselbe versprechen – eine unkomplizierte und rechtssichere Lösung für Ihre Kontrollen – steckt der Teufel genau hier im Detail. Bei rechtlichen und wirtschaftlichen Fragen sollten jedoch keine Eventualitäten offenbleiben. Aus diesem Grund geben wir Ihnen hier eine ausführliche Übersicht über die Möglichkeiten der Ausgestaltung der elektronischen Führerscheinkontrolle.

Diese Methoden gibt es

Viele Wege führen nach Rom – die einen sind schnell, aber unsicher; die anderen umständlich, aber ohne rechtliche Fallen. Im besten Falle gehen Sicherheit und Effizienz Hand in Hand. Genauso steht es um die Methoden der elektronischen Führerscheinkontrolle.

Info

Kontrolle von Bild- und Videodateien

  • Materialien: Smartphone-Kamera
  • Aufwand Fuhrparkmanagement: hoch
  • Aufwand FahrerInnen: gering
  • Sicherheit: gering

Die simpelste Art und Weise, um einen Führerschein aus der Ferne zu überprüfen, bedient sich an der Smartphone Kamera, um die Distanz zwischen FahrerInnen und FuhrparkmanagerInnen zu überbrücken. Über die Kamera nehmen die FahrerInnen aktuelle Bilder oder Videos auf, die Software schickt diese zum Fuhrparkbüro, wo sie anschließend durch das befugte Personal kontrolliert und bestätigt werden.

Info

Leitfähige Klebefolie

  • Materialien: Smartphone, elektrisch leitfähige Folie für den Führerschein
  • Aufwand Fuhrparkmanagement: gering
  • Aufwand FahrerInnen: gering
  • Sicherheit: gering

Eine relativ junge Methode der elektronischen Führerscheinkontrolle ist die Arbeit mit transparenten Folien. Diese klebt das befugte Fuhrparkpersonal auf die Führerscheine der FahrerInnen. Mit dem bloßen Auge nicht erkennbar ist die elektrische Leitlinie auf der Folie. Legt der Fahrer oder die Fahrerin den Führerschein auf das Smartphone Display, kann das entsprechende System über das Touch-Display die elektrischen Markierungen erkennen und die Führerscheinkontrolle bestätigen.

Info

RFID-Kontrolle

  • Materialien: RFID-Chip, Kontrollstation
  • Aufwand Fuhrparkmanagement: mittel
  • Aufwand FahrerInnen: hoch
  • Sicherheit: hoch

Zu den Klassikern der elektronischen Führerscheinkontrolle gehört mittlerweile die Kontrolle mittels RFID-Chip. Das System ist denkbar einfach: Auf dem Führerschein der FahrerInnen bringt die Fuhrparkleitung einen kleinen, selbstklebenden RFID-Chip an. An einer öffentlich zugänglichen Kontrollstation oder einer Kontrollstation des Betriebs hält der Fahrer oder die Fahrerin den Führerschein zur Kontrolle an das Gerät.

Info

Siegelkontrolle

  • Materialien: Kopiergeschütztes QR-Siegel, Smartphone-Kamera
  • Aufwand Fuhrparkmanagement: gering
  • Aufwand FahrerInnen: gering
  • Sicherheit: hoch

Zu den modernen und sicheren Lösungen der Führerscheinkontrolle gehört die Kontrolle über ein kopiergeschütztes QR-Siegel. Wie ein RFID-Chip wird dieses kleine Siegel an einer Freifläche des Führerscheins angebracht. Allerdings benötigt es keine Kontrollstation, sondern lediglich eine Smartphone-Kamera zur Überprüfung des Siegels.

Info

Optische Abtastung

  • Materialien: Smartphone-Kamera
  • Aufwand Fuhrparkmanagement: gering
  • Aufwand FahrerInnen: gering
  • Sicherheit: hoch

Ganz ohne zusätzliche Siegel kommt die optische Abtastung des Führerscheins aus. Hier übernimmt die Software selbst die Rolle des Kontrolleurs. Zuverlässiger als das Fuhrparkpersonal erkennt die Software die Echtheit des Führerscheins anhand seiner Sicherheitsmerkmale. Bei der Kontrolle per optischer Abtastung ist weder eine Kontrollstation noch das Eingreifen eines menschlichen Kontrolleurs nötig. Der Fahrer bleibt dementsprechend örtlich und zeitlich völlig unabhängig.

So finden Sie die beste Führerscheinkontrolle

Bei all den verschiedenen Möglichkeiten bleibt am Ende die Frage, welche Methode insgesamt alle Ansprüche bestens erfüllt. Deshalb lohnt es sich, die unterschiedlichen Anforderungen Schritt für Schritt genau unter die Lupe zu nehmen.

1. Haftung und Fälschungssicherheit

Das effizienteste System nützt Ihnen nichts, wenn es den rechtlichen Ansprüchen im Zweifelsfall nicht standhält. Da Sie für die Anordnung von Fahrten ohne Fahrerlaubnis straf- und zivilrechtlich haftbar gemacht werden können, sollten Sie immer auf Nummer sicher gehen. Schon eine Fahrlässigkeit kann Sie schließlich viel Geld kosten. Dementsprechend gilt es, im Zweifelsfall immer die rechtlich sicherste Methode auszuwählen. RFID-Chip, QR-Siegel, optische Erkennung der Sicherheitsmerkmale – all diese Methoden erfüllen hohe Standards der Fälschungssicherheit. Jeder Code und jeder Führerschein sind individuell einer einzigen Person zugeordnet.

Bei der Erkennung per Leitfolie ist das jedoch nicht der Fall: Aufgrund der eher groben Zuordnung der Markierungen durch das Smartphone sind die Möglichkeiten unterschiedlicher Muster auf der Folie sehr gering. Im Klartext bedeutet das: In größeren Fuhrparks wiederholen sich die verwendeten Muster, sodass sich FahrerInnen theoretisch auch mit dem Führerschein von KollegInnen selbst überprüfen können. Kennen die FahrerInnen das Muster ihres Führerscheins, könnten sie es sogar einfach mit dem Finger nachzeichnen.

2. Komfort für FuhrparkmanagerInnen

Nach der rechtlichen Sicherheit tritt der Komfort für die Fuhrparkleitung direkt an die zweite Stelle der Bewertungskriterien einer guten elektronischen Führerscheinkontrolle. Im Arbeitsalltag raubt die manuelle Führerscheinkontrolle viel Zeit, die anderswo besser investiert würde. Nicht zuletzt ist die halbjährlich vorgeschriebene Kontrolle der KollegInnen nicht immer angenehm. Ideal ist deshalb ein System, bei welchem das Fuhrparkmanagement die Kontrolle nicht mehr selbst durchführen muss, sondern sich ganz auf ein System verlassen kann, dass automatisch im Hintergrund läuft.

Auch hier punkten die diversen Siegel relativ gut – lediglich der RFID-Chip ist etwas anfällig für Beschädigungen und muss gelegentlich ausgewechselt werden. Die optische Abtastung des Führerscheins erfordert hier überhaupt kein Eingreifen und gilt unter FuhrparkmanagerInnen dementsprechend als das komfortabelste Kontrollsystem.

Die Bild- oder Videokontrolle fällt jedoch weit zurück. Zwar bietet diese Methode durch ihre Ortsunabhängigkeit einen kleinen Vorteil gegenüber der manuellen Kontrolle, doch im Grunde handelt es sich hier nicht um eine vollwertige elektronische Führerscheinkontrolle. Letztlich muss immer noch das Fuhrparkpersonal die Bilddaten überprüfen. Das bietet viel Raum für Fehler bei der Erkennung – und kostet Zeit.

Übersicht Aufwand der Kontrollen

3. Aufwand für FahrerInnen

Mit der vorgeschriebenen, zweimaligen Kontrolle im Jahr werden ebenfalls die FahrerInnen belastet: Die Anfahrt zum Fuhrpark, Terminabsprachen und Kontrolldokumentationen beeinträchtigen ihren Arbeitsablauf und kosten Zeit. Der entsprechende Arbeitsausfall summiert sich schnell und sorgt im Unternehmen für hohe versteckte Kosten. Können die FahrerInnen hingegen die Kontrolle ortsunabhängig durchführen, reduziert sich der Arbeitsausfall durch Führerscheinkontrollen auf ein Minimum.

Lange Zeit galt die RFID-Kontrolle als Zwischenlösung für kürzere Anfahrtswege – bis das Smartphone seinen Weg in die Hosentaschen der FahrerInnen fand und die Kontrolle der Führerscheine unabhängig von Ort und Zeit ermöglichte. QR-Siegel und die automatische Erkennung eines gültigen Führerscheins haben seitdem die RFID-Übergangstechnik abgelöst.

Schließlich kostet auch die Anfahrt zur Kontrollstation wertvolle Zeit. Da RFID-Chips auf dem Führerschein außerdem anfällig für Schäden sind, ist die Anfahrt manchmal sogar umsonst. In solchen Fällen muss der Fahrer oder die FahrerIn wieder den Weg zum Fuhrparkbüro auf sich nehmen. Jedes Siegel muss von der Fuhrparkleitung aufgebracht werden, damit eine Fälschung ausgeschlossen werden kann.

DriversCheck automatisiert den Datenschutz bei der Führerscheinkontrolle


Beim Umgang mit den personenbezogenen Daten von FahrerInnen im Unternehmen gibt es einiges zu beachten. In diesem Beitrag beleuchten wir die Prozesse bei der elektronischen Führerscheinkontrolle von DriversCheck genauer und zeigen auf, warum beim Thema Datenschutz kein Weg an DriversCheck vorbeiführt.

4. Datenschutz geht auch bei der Führerscheinkontrolle

Datenschutz mag im Rahmen der elektronischen Führerscheinkontrolle zunächst wie eine reine Formalität klingen. Schließlich ist die Erhebung von Daten ein wichtiger Teil des Kontrollprozesses, wie soll eine Kontrolle ohne die Erhebung von Daten auskommen? Tatsächlich fordert die DSGVO im Falle von gesetzlich vorgeschriebenen Kontrollen aber nicht die Vermeidung von Datenerhebungen, sondern lediglich die Minimierung der Daten auf das Nötigste. Schon bei Kopien des Führerscheins während der manuellen Führerscheinkontrolle stellt sich die Frage, in wie weit diese rechtskonform sind.

Gleiches gilt für die Kontrolle über Bild- oder Videodaten. Hierbei wandern sensible private Daten von einem Gerät zu dem anderen – eventuell sogar über externe Dienstleister. Das muss jedoch nicht sein. QR-Siegel und die optische Abtastung des Führerscheins erledigen die Kontrolle nämlich direkt in der App, ohne dass hierfür überflüssige Daten erhoben werden. Selbst bei der optischen Abtastung per Smartphone Kamera wird kein Bild gespeichert oder versendet. Lediglich das positive Ergebnis der Führerscheinkontrolle schickt die App verschlüsselt an einen gesicherten Server. Anschließend ist die Kontrolle dann jederzeit durch die Fuhrparkleitung einseh- und nachweisbar. Ohne unnötige Datenberge.

Ein System so individuell wie Ihr Fuhrpark

Neben den Unterschieden bezüglich der Funktionsweise der einzelnen Kontrollen, sollte jede Führerscheinkontrolle mit anderen digitalen Fuhrpark-Services kompatibel sein. Gerade in großen Fuhrparks muss sich die Software nahtlos in bestehende Verwaltungssysteme einfügen. Die Kontrollsoftware benötigt dementsprechend eine API-Schnittstelle, welche den Datenaustausch zwischen den Programmen ohne umständliche Anpassungsprozesse erlaubt.

Ebenso selbstverständlich sollte die Anpassung der Nutzeroberflächen an das Corporate Design eines Unternehmens sein. Gerade große Mobilitätsunternehmen, die für unterschiedliche Geschäftskunden tätig sind, profitieren von einem eigenen Branding und einem wiedererkennbaren Design der Anwendung.

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Die beste App zur Führerscheinkontrolle

Sie haben es sich sicher schon gedacht: DriversCheck schneidet im Test am besten ab. Der Grund dafür liegt auf der Hand. Bei der Gestaltung unserer digitalen Produkte hatten wir von Anfang an die Qual der Wahl der richtigen Methode – und haben uns für einen eigenen Weg entschieden, um eine bestehende Lücke zu schließen. Keine der anderen Methoden hatte uns überzeugt und so entwickelten wir eine Lösung, welche rechtlich und praktisch keine Fragen offen lässt.

Die optische Abtastung der Sicherheitsmerkmale per Smartphone-Kamera bietet unseren Kunden seitdem maximale Unabhängigkeit bei höchster Rechtssicherheit. Ergänzt wird sie für ausländische Führerscheine um die Kontrolle per QR-Siegel und die Möglichkeit zur mobilen Ersterfassung der Fahrerdaten per Video-Ident-Verfahren. Unser engagiertes Team arbeitet täglich an der Optimierung und Erweiterung unserer Leistungen, damit Sie alle Vorteile des digital gesteuerten Fuhrparks genießen können.

DriversCheck ist bis heute die einzige Software, welche ohne Versenden und Speicherung von Bilddaten, ohne menschliche Kontrolle und ohne die Aufbringung eines Siegels den deutschen EU-Kartenführerschein fälschungssicher überprüfen kann. In unseren Augen ist sie damit die einzige Anwendung auf dem Markt, die das Attribut „smart“ wirklich verdient. Und das alles gibt es zu einem unschlagbaren Preis.

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