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Vario-Finanzierung oder Leasing: Das sind die Unterschiede

17. Juni 2024 4 minutes Lesezeit
Nils Heininger
Nils Heininger Freier Redakteur
Vario-Leasing

Autos zu kaufen kann teuer sein. Durch Leasing oder Finanzierungsangebote lassen sich diese Kosten über einen längeren Zeitraum verteilen. Die Vario-Finanzierung kombiniert dabei Vorteile des Leasings mit den Vorteilen einer klassischen Finanzierung.

Auf einen Blick

Was ist die Vario-Finanzierung?

Bei der Vario-Finanzierung – oder dem Vario-Leasing – brauchst du keine Anzahlung und zahlst die Raten lediglich für die Abnutzung des Fahrzeugs.

Was ist der Unterschied zwischen Vario-Finanzierung und Leasing?

Vario-Finanzierung und Leasing haben viele Gemeinsamkeiten. Die Unterschiede sind abhängig von der Vertragsgestaltung.

Kann man bei der Vario-Finanzierung auch Gebrauchtwagen nutzen?

Die Vario-Finanzierung erlaubt häufig auch die Nutzung und den Erwerb von Gebrauchtwagen. Besonders bei Jahreswagen lohnt sich die Vario-Finanzierung.

Vario-Finanzierung: Eine Autofinanzierung ohne Anzahlung

Die Vario-Finanzierung ist eine Autofinanzierung ohne Anzahlung. Die Raten werden dabei nicht für den Wert des Fahrzeugs, sondern lediglich für die Abnutzung gezahlt. Am Ende der Laufzeit stehen dir verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung: Du kannst das Auto an den Händler zurückgeben oder es selbst kaufen. Dies ist oft auch mit einer weiteren Finanzierung möglich. Während der Vertragslaufzeit gilt außerdem weiter der Leasinggeber als Fahrzeugeigentümer. Häufig wird die Vario-Finanzierung daher auch als Vario-Leasing bezeichnet.

Da du während der Laufzeit der Vario-Finanzierung (meist 12 bis 60 Monate) nur den Wertverlust zahlst, sind die Raten in der Regel günstiger als bei einer herkömmlichen Finanzierung. Der Kaufpreis am Ende des Vertrags wird vorher festgeschrieben, sodass der Gebrauch und die Finanzierung planbar bleiben. Im Gegenzug ist jedoch die erlaubte Laufleistung pro Jahr begrenzt.

Die Vario-Finanzierung ist eine Autofinanzierung ohne Anzahlung. Die Raten werden dabei nicht für den Wert des Fahrzeugs, sondern lediglich für die Abnutzung gezahlt. Am Ende der Laufzeit stehen dir verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung: Du kannst das Auto an den Händler zurückgeben oder es selbst kaufen. Dies ist oft auch mit einer weiteren Finanzierung möglich. Während der Vertragslaufzeit gilt außerdem weiter der Leasinggeber als Fahrzeugeigentümer. Häufig wird die Vario-Finanzierung daher auch als Vario-Leasing bezeichnet.

Da du während der Laufzeit der Vario-Finanzierung (meist 12 bis 60 Monate) nur den Wertverlust zahlst, sind die Raten in der Regel günstiger als bei einer herkömmlichen Finanzierung. Der Kaufpreis am Ende des Vertrags wird vorher festgeschrieben, sodass der Gebrauch und die Finanzierung planbar bleiben. Im Gegenzug ist jedoch die erlaubte Laufleistung pro Jahr begrenzt.

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Unterschied Leasing und Vario-Finanzierung

Bereits in der Beschreibung der Vario-Finanzierung ist der Begriff „Leasinggeber“ gefallen. Ist die Vario-Finanzierung also nur ein anderes Wort für Leasing mit Kaufoption? Ganz so einfach ist es nicht.

Das Leasing und die Vario-Finanzierung haben viele Gemeinsamkeiten. Bei beiden Verträgen verzichtet der Leasinggeber auf eine Anzahlung, die Raten sind geringer als bei einer konventionellen Finanzierung und die Vertragslaufzeit ist eher kurz. Auch beim Leasing gibt es gegebenenfalls Kilometer-Begrenzungen und gegebenenfalls kann das Fahrzeug nach Vertragslaufzeit gekauft werden.

Der entscheidende Unterschied ist bei der Vario-Finanzierung jedoch der vorher festgeschriebene Restwert. Zwar entfällt für dich auch das Restwert-Risiko und somit die gegebenenfalls bösen Überraschungen bei der Leasing-Rückgabe. Sollte bei der Vario-Finanzierung festgelegt werden, dass du das Auto am Ende der Vertragslaufzeit vom Leasingnehmer kaufst, gilt es jedoch zu prüfen, ob es sich tatsächlich noch um ein Off-Balance-Leasing handelt oder um eine Finanzierung. Dies ist vor allem für die Bilanz im Fuhrpark von großer Bedeutung.

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Vorteile des Vario-Leasings

Ähnlich wie das konventionelle Leasing, eignet sich die Vario-Finanzierung für alle, die regelmäßig auf neue und moderne Fahrzeuge setzen wollen. Oft wird das Vario-Leasing auch als „Finanzierung für Unentschlossene“ bezeichnet, da sich die Leasingnehmer bis zum Ende der Vertragslaufzeit alle Optionen offenhalten: Sie können ein neues Fahrzeug leasen, das genutzte Fahrzeug kaufen oder es mittels Finanzierung erwerben. Außerdem erlaubt die Vario-Finanzierung dir auch die Nutzung von Gebrauchtwagen. Gerade bei Jahreswagen schlägt sich dies in niedrigeren Leasingraten bei hoher Qualität der Fahrzeuge nieder.

Da die Vario-Finanzierung meist in den Bereich des Leasings fällt, sind die Nachteile dieselben. Als Eigentümer des Fahrzeugs gilt bis zum Vertragsende der Leasinggeber. Das bedeutet, dass keine baulichen Veränderungen an dem Fahrzeug vorgenommen werden dürfen. Als Kunde bist du häufig auch vertraglich an Werkstätten gebunden und musst Service-Intervalle sowie die vorgeschriebene Maximallaufleistung einhalten.

Ob sich die Vario-Finanzierung lohnt oder klassisches Leasing die bessere Option ist, lässt sich per se nicht sagen. Hierbei kommt es immer auf die Vertragsgestaltung, die Raten und die persönliche oder betriebliche Situation an.

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